Christopher Prüfer
Christopher Prüfer

Christopher Prüfer

Danke, dass Sie hier sind; es wird etwas persönlicher, etwas tiefer und ich lasse Sie zu mir durch; dies ist mir ein Anliegen. Andere Dinge, wie Stationen und Titel sind nicht (mehr) bedeutend.

„Macht über Andere ist als Stärke getarnte Schwäche“

Im Inneren war ich schon immer ein Teamplayer, kein Einzelkämpfer. Menschen können so viele verschiedene Dinge, die sie zumeist auch gerne tun, von denen ich kaum oder gar keine Ahnung habe. Es ist ziemlich einfach, diesen Menschen zu vertrauen, wenn Sie dazu noch einen „guten Charakter“ haben (was immer das heißen mag); vielleicht, dass sie sich nicht verstellen (müssen), keine Rollen spielen (müssen) und so sein dürfen, wie sie sind. Schwer genug für die meisten von uns, das Sosein wie man ist.

„Dein Leben ist Jetzt“

Sehr viele (viel zu viele) Menschen fühlen sich im gegenwärtigen Augenblick verloren, oder sind gar nicht richtig präsent im Hier und Jetzt. Ihre Gedanken schweifen in die Vergangenheit, mit zumeist immer denselben Denkmustern, wie eine alte Schallplatte, die immer wieder abgespielt wird; oder Sie halten sich gedanklich in der Zukunft auf. Sie sind nie voll anwesend im jetzigen Augenblick, und können diesen daher auch nicht wertschätzen, weil sie mit Ihrem Denkapparat immer woanders sich aufhalten; diese Spaltung ist ursächlich für den empfundenen Stress (Zukunft) und Auslöser für Depressionen (Vergangenheit). Wir sind hier, wollen aber etwas in der Zukunft; diese Spaltung ruft Stress hervor. Oder wir sind hier, sind jedoch mit unseren Gedanken in der Vergangenheit verhaftet, was Depressionen auslösen kann.

Dabei haben wir im Leben immer nur das JETZT, den jetzigen, gegenwärtigen Augenblick. Gestern ist vorbei, morgen kommt erst noch (wenn er kommt).

Wenn wir die jetzigen Augenblicke wertschätzen, hat der Augenblick eine ganz andere Qualität. Wir sind viel bewusster bei dem, was wir gerade tun. Wir sind ganz hier und nicht woanders. Wir arbeiten viel bewusster, lassen uns nicht mehr durch unsere Gedanken ablenken, wir akzeptieren den jetzigen Augenblick, so wie er ist. Wir haben die Chance, tiefe Freude zu empfinden bei dem, was wir im Moment tun.

„Du bist nicht Dein Verstand“

Unser Verstand, unser Denkapparat, wie ich ihn respektvoll nenne, denkt die meiste Zeit (90%) alleine vor sich hin, ohne unser Zutun. Dabei macht er und denkt er, was ER will. Wollen wir wirklich Menschen in Schubladen stecken? Wollen wir wirklich Negativität zum Beispiel durch Medien konsumieren? Glauben wir wirklich, dass wir durch Trennendes vorankommen werden? Wollen wir Aggressivität, Kampf, Krieg und Widerstand in unser Leben hineinlassen, privat und/oder beruflich?

Sternenstaub - Jedes Atom unseres Körpers war einmal Teil eines Sterns

Wir sind nicht unser Verstand. Das ist der Schlüssel. Wenn wir zum Beobachter unseres Verstandes werden, werden wir uns gewahr, was wir denken. Wenn wir wahrnehmen, was unsere Gedanken durch den Denkapparat denken, dann können wir auch zum Wächter unserer Gedanken werden. Das ist wundervoll, für unsere Umgebung, für die Menschen, die mit uns zu tun haben und für uns selbst.

Das Leben verliert seine Schwere, innere Freude und Frieden greifen Platz, und diese Präsenz färbt manchmal auf Andere ab.

„Der gegenwärtige Augenblick und das Ego“

„Die uranfängliche und entscheidende Beziehung im Leben ist die Beziehung zum Jetzt bzw. zum Jetzt in der Form, die es gerade annimmt, das heißt zu dem, was ist oder was geschieht. Wenn deine Beziehung zum Jetzt gestört ist, spiegelt sich die Störung in jeder Beziehung und jeder Situation wider, die dir begegnet. Das Ego könnte einfach folgendermaßen definiert werden: als gestörte Beziehung zum gegenwärtigen Augenblick. Es ist genau dieser Augenblick, in dem du darüber entscheidest, welche Beziehung du zum gegenwärtigen Augenblick haben willst.

Sobald man einen gewissen Bewusstseinsgrad, eine gewisse Präsenz, erlangt hat, kann man darüber entscheiden, welche Art von Beziehung man zum gegenwärtigen Augenblick haben will. Soll der gegenwärtige Augenblick Freund oder Feind sein? Der gegenwärtige Augenblick ist untrennbar vom Leben, du entscheidest also in Wahrheit darüber, welche Art von Beziehung du zum Leben haben willst. Sobald du dich dafür entschieden hast, dass der gegenwärtige Augenblick dein Freund sein soll, liegt es an dir, den ersten Schritt zu tun: ihm freundlich zu begegnen, ihn willkommen zu heißen, in welcher Verkleidung er auch erscheinen mag. Dann wirst du bald die Folgen sehen: Das Leben zeigt sich dir gewogen, die Umstände sind dir günstig, andere Menschen helfen dir. Eine einzige Entscheidung verändert deine Wirklichkeit von Grund auf. Aber diese Entscheidung muss immer wieder und immer wieder getroffen werden – bis es dir zur Natur geworden ist, so zu leben.

Die Entscheidung, sich den gegenwärtigen Augenblick zum Freund zu machen, bedeutet das Ende für das Ego.“
— Eckhart Tolle (Eine neue Erde – Bewusstseinssprung anstelle von Selbstzerstörung)

„Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich mich von allem befreit, was nicht gesund für mich war, von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen und von allem, was mich immer wieder hinunter zog, weg von mir selbst. Anfangs nannte ich diese Haltung ‚gesunden Egoismus‘. Heute weiß ich, das ist Selbstliebe.“
— Charlie Chaplin

Alle Menschen sind gleich, warum dann Kriege führen, sich aggressiv verhalten und sich vom Ego bestimmen lassen?

Christopher Prüfer

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